Kerbzangen für eindeutige Prüftermin-Markierung
Kerbzangen gehören zur Grundausstattung jeder Prüforganisation. Mit einer Kerbzange für Prüfplaketten kennzeichnen Sie den nächsten Prüftermin durch eine eindeutige Markierung auf der Plakette – typischerweise durch eine dreieckige oder kreisförmige Kerbe im Monatskranz. Die Markierung ist dauerhaft und kann nicht nachträglich verändert werden, was Manipulationssicherheit schafft.
Wartungstechniker, die täglich 50 bis 200 elektrische Geräte prüfen, arbeiten mit Kerbzangen deutlich schneller als mit Stiften. Die mechanische Markierung funktioniert auf allen Plaketten-Materialien zuverlässig – auch auf Dokumentenfolie oder Polyethylen, wo permanente Stifte oft nicht dauerhaft haften. Bei Sichtkontrollen erkennen Sie aus mehreren Metern Entfernung, welche Geräte zur nächsten Prüfung anstehen.
Unsere Kerbzangen bieten unterschiedliche Kerbformen für verschiedene Anforderungen. Dreieckige Kerben eignen sich für Standardplaketten mit 30mm Durchmesser, während kreisförmige Kerben für größere Formate ab 40mm besser geeignet sind. Die stabile Stahlkonstruktion gewährleistet auch bei täglichem Gebrauch über Jahre präzise Markierungen. Für mobile Prüfdienstleister mit wechselnden Einsatzorten empfehlen wir kompakte Ausführungen, die in jede Werkzeugtasche passen.
Etikettenspender – Effiziente Verarbeitung großer Mengen
Wenn Sie regelmäßig größere Mengen Prüfplaketten verarbeiten, rationalisieren Etikettenspender Ihren Arbeitsablauf erheblich. Statt einzelne Plaketten aus Bögen oder Heften zu entnehmen, liefert ein Spender die nächste Plakette automatisch beim Abziehen der vorherigen. Das spart pro Plakette zwar nur wenige Sekunden – bei 100 Plaketten täglich summiert sich dies jedoch auf spürbare Zeitersparnis.
Für stationäre Anwendung in der Werkstatt
Tischspender für Rollen mit 500 bis 1.000 Stück eignen sich für Instandhaltungsabteilungen, die kontinuierlich im Betrieb kennzeichnen. Der Spender steht griffbereit am Arbeitsplatz, und Techniker entnehmen morgens die für den Tag benötigte Menge. Die Plaketten bleiben im Spender vor Verschmutzung und mechanischer Beschädigung geschützt. Nachfüllen geht in wenigen Sekunden – einfach neue Rolle einlegen und fertig.
Für mobile Einsätze bei Kunden
Handspender für kleinere Rollen passen in die Werkzeugtasche und begleiten Servicetechniker zu acht bis zwölf Kundenterminen täglich. Bei Heizungswartung, Klimaanlagen-Service oder elektrischen Prüfungen haben Sie Ihre Prüfplaketten immer griffbereit. Die einhändige Bedienung ermöglicht Ihnen, während Sie ein Gerät halten oder auf der Leiter stehen, die nächste Plakette zu entnehmen.
Etikettenschaber und Untergrundvorbereitung
Prüfplaketten halten nur dauerhaft, wenn der Untergrund sauber und fettfrei ist. Ein Etikettenschaber erfüllt zwei wichtige Funktionen: Er entfernt alte Prüfplaketten rückstandsfrei und bereitet die Oberfläche für neue Kennzeichnung vor. Besonders bei jährlichen Prüfzyklen, wo Plaketten regelmäßig erneuert werden, ist ein geeignetes Werkzeug unverzichtbar.
Mit dem Schaber lösen Sie selbst fest haftende Dokumentenfolie oder mehrjährige Vinylplaketten ohne Beschädigung des Untergrunds. Die abgeschrägte Kante gleitet unter die Plakette und hebt sie kontrolliert ab. Das verhindert Lackschäden an Geräten oder Maschinen und erspart Ihnen aufwendige Nacharbeit mit Lösungsmitteln. Bei öligen Untergründen in Produktionsumgebungen reinigen Sie die Fläche anschließend mit geeigneten Mitteln für optimale Haftung.
Externe Prüfdienstleister, die 200 bis 500 Geräte in einem Bürogebäude prüfen, arbeiten mit Etikettenschabern deutlich schneller. Statt alte Plaketten mühsam mit den Fingern zu entfernen, lösen Sie sie in Sekunden. Die gleichmäßig gereinigte Oberfläche gewährleistet zudem bessere Haftung der neuen Prüfplaketten – weniger Nacharbeit durch abfallende Plaketten.
Schutzlaminat für anspruchsvolle Umgebungen
In Werkstätten, Produktionshallen oder Außenbereichen sind Prüfplaketten chemischen Belastungen, Öl, Schmutz oder mechanischem Abrieb ausgesetzt. Schutzlaminat verlängert die Lebensdauer Ihrer Kennzeichnung erheblich und bewahrt die Lesbarkeit über Jahre. Die transparente Folie wird über die Prüfplakette geklebt und schützt den Aufdruck vor Beschädigungen.
Maschinen in der Metallverarbeitung stehen oft in ölhaltiger Atmosphäre, Kühlmittelspritzer treffen regelmäßig auf Bedienelemente. Ohne Schutz verblassen Prüfplaketten durch Lösungsmittelkontakt oder der Aufdruck wird mechanisch abgerieben. Mit Schutzlaminat bleiben Prüftermine und Prüferinformationen bis zur nächsten Prüfung eindeutig lesbar – wichtig bei Audits durch die Berufsgenossenschaft.
Baustellengeräte, Leitern oder Transportmittel sind Witterung ausgesetzt. UV-Strahlung lässt ungeschützte Plaketten ausbleichen, Regen kann Klebstoffe lösen. Schutzlaminat bietet zusätzliche Barriere gegen Umwelteinflüsse und erhöht die Temperaturbeständigkeit. Bei Geräten mit mehrjährigen Prüfzyklen amortisiert sich die Investition schnell, da Sie seltener nachkennzeichnen müssen.
Spezialschreiber für dauerhafte Beschriftung
Einige Prüfplaketten bieten Freitextfelder für Prüfernamen, Inventarnummern oder spezielle Vermerke. Normale Kugelschreiber oder Filzstifte eignen sich nicht für dauerhafte Beschriftung auf Folienmaterialien – die Tinte verwischt oder verblasst. Spezialschreiber für Prüfplaketten Zubehör verwenden lösungsmittelbasierte Tinte, die dauerhaft mit dem Material verbindet.
Die schnell trocknende Tinte haftet auch auf glatten, nicht-porösen Oberflächen. Ihre Handschrift bleibt über Jahre lesbar, selbst bei häufiger Berührung oder Reinigung der Geräte. Das ist besonders wichtig für Grundplaketten mit Unterschriftenfeld, wo die Identität des Prüfers nachweisbar sein muss. Bei Rechtsstreitigkeiten nach Unfällen kann eine unleserliche Unterschrift zum Problem werden.
Für kleine Beschriftungsfelder auf 20mm-Plaketten eignen sich feine Spitzen (0,5-0,7mm), während größere Freitextfelder mit mittleren Stärken (1,0mm) besser ausgefüllt werden. Wasserfeste und lichtbeständige Formulierungen gewährleisten, dass Ihre Dokumentation bis zur nächsten Prüfung eindeutig nachvollziehbar bleibt.
Kaufberatung: Welches Prüfplaketten Zubehör brauchen Sie?
Die Auswahl des richtigen Zubehörs hängt von Ihrer Arbeitssituation, der Anzahl zu prüfender Objekte und den Einsatzorten ab. Drei typische Szenarien helfen Ihnen bei der Entscheidung:
Szenario 1: Externe Prüfdienstleister (mobile Arbeit)
Sie führen DGUV-Prüfungen bei verschiedenen Kunden durch und bearbeiten täglich 50 bis 150 Geräte an wechselnden Standorten. Kompakte Lösungen sind entscheidend: Handspender für 100-200 Plaketten-Rollen, Kerbzange und Etikettenschaber passen zusammen in eine Werkzeugtasche. Der Spezialschreiber sollte wasserfest sein, da Sie bei Kunden nicht immer optimale Arbeitsbedingungen vorfinden. Auf Schutzlaminat können Sie bei Büroumgebungen meist verzichten, in Werkstätten empfiehlt es sich.
Szenario 2: Interne Wartungsabteilung (stationär und kontinuierlich)
Ihre Instandhaltung betreut 100 bis 500 Maschinen und Geräte im eigenen Betrieb mit monatlichen Teilprüfungen. Hier zahlt sich Effizienz aus: Tischspender mit 500er-Rollen am Arbeitsplatz, mehrere Kerbzangen für unterschiedliche Plakettengrößen, und Schutzlaminat für Produktionsumgebungen mit Öl oder Chemikalien. Der Etikettenschaber wird täglich gebraucht, da Sie regelmäßig alte Plaketten erneuern. Investieren Sie in langlebige Qualität – das Zubehör wird Jahre im Dauereinsatz sein.
Szenario 3: Kleinbetriebe und Handwerk (sporadisch)
Sie prüfen nur die eigenen Betriebsmittel jährlich – etwa 20 bis 50 Objekte. Hier reicht Basis-Ausstattung: Eine Kerbzange und ein Etikettenschaber für gelegentliche Nutzung. Plaketten entnehmen Sie aus kleinen Bögen oder Heften ohne Spender. Auf Schutzlaminat können Sie in unkritischen Umgebungen verzichten. Achten Sie darauf, dass die Kerbzange zu Ihrem Plakettenformat passt – bei gemischten Größen hilft eine universelle Ausführung.
FAQ – Häufige Fragen zu Prüfplaketten Zubehör
Welche Kerbform ist für meine Prüfplaketten geeignet?
Die Kerbform hängt von Ihrem Plaketten-Durchmesser ab. Für Standardplaketten mit 30mm Durchmesser eignen sich dreieckige Kerben, da sie präzise im Monatskranz platziert werden können. Bei größeren Plaketten ab 40mm bieten kreisförmige Kerben bessere Sichtbarkeit. Wenn Sie verschiedene Plakettengrößen verwenden, wählen Sie eine Kerbzange mit verstellbarer oder universeller Ausführung. Wichtig: Die Kerbe muss eindeutig erkennbar sein, aber die Plakette nicht so stark perforieren, dass sie reißt.
Wie entferne ich hartnäckig haftende alte Prüfplaketten?
Verwenden Sie einen Etikettenschaber mit abgeschrägter Kante und arbeiten Sie sich vorsichtig unter die Plakette. Bei besonders fest haftenden Dokumentenfolien erwärmen Sie die Plakette kurz mit einem Föhn – das erweicht den Klebstoff. Arbeiten Sie langsam, um den Untergrund nicht zu beschädigen. Nach Entfernung reinigen Sie die Fläche mit geeignetem Reiniger von Kleberesten. Auf öligen Oberflächen verwenden Sie fettlösendes Mittel, bevor Sie die neue Plakette anbringen. So gewährleisten Sie optimale Haftung über den gesamten Prüfzyklus.
Brauche ich Schutzlaminat für Prüfplaketten?
Das hängt von Ihrer Arbeitsumgebung ab. In Büros, Verwaltung oder geschützten Innenräumen ist Schutzlaminat meist nicht erforderlich – hochwertige Vinylplaketten halten hier problemlos zwei bis drei Jahre. In Werkstätten, Produktionshallen oder Außenbereichen mit Öl, Chemikalien oder mechanischer Belastung verlängert Schutzlaminat die Lebensdauer erheblich. Besonders bei Geräten mit mehrjährigen Prüfzyklen zahlt sich die Investition aus, da Sie seltener nachkennzeichnen müssen. Auch bei Sicherheitskennzeichnung, wo Lesbarkeit rechtlich vorgeschrieben ist, empfiehlt sich der zusätzliche Schutz.
Welche Stifte eignen sich für Freitextfelder auf Prüfplaketten?
Verwenden Sie ausschließlich Spezialschreiber mit lösungsmittelbasierter Tinte für Folienmaterialien. Normale Kugelschreiber oder Permanent-Marker haften nicht dauerhaft auf Vinyl oder Dokumentenfolie – die Beschriftung verwischt oder verblasst nach Wochen. Achten Sie auf wasserfeste und UV-beständige Formulierungen. Die Strichstärke sollte zum Beschriftungsfeld passen: Feine Spitzen (0,5-0,7mm) für kleine Felder, mittlere Stärken (1,0mm) für größere Bereiche. Testen Sie vor Massenbeschriftung, ob die Tinte auf Ihrem Plakettenmaterial dauerhaft hält.
Kann ich Prüfplaketten auch ohne Kerbzange markieren?
Theoretisch ja, praktisch ist eine Kerbzange deutlich effizienter und präziser. Sie können Prüftermine auch mit permanenten Stiften markieren, aber das ist zeitaufwendiger und weniger manipulationssicher – Stiftmarkierungen können übermalt werden. Mechanische Kerben sind dauerhaft und aus der Entfernung erkennbar. Bei großen Geräte-Parks mit Sichtkontrollen aus mehreren Metern ist die Kerbzange unverzichtbar. Für sporadische Prüfungen in Kleinbetrieben mit wenigen Objekten können Sie alternativ arbeiten, aber bei regelmäßiger Nutzung amortisiert sich die Anschaffung schnell durch Zeitersparnis.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Auswahl des passenden Prüfplaketten Zubehörs haben. Unser Team in Leipzig berät Sie gerne zu Ihren spezifischen Anforderungen und findet die optimale Lösung für Ihre Prüforganisation.